Entdeckungsreise // Grüne Hölle

Heute starte ich eine neue Kategorie auf meinem Blog. Inspiriert von mädchenmitherz und ihrem "Projekt Heimat", werde ich zukünftig häufiger von Orten in meiner Umgebung erzählen, die neu erkundet habe. Diese Kategorie heißt dann Entdeckungsreise.

Den Start findet meine Entdeckungsreise mit der Grünen Hölle. Für alle, die mit Rennstrecken oder Motorsport nicht viel zu tun haben: unter dem Namen Grüne Hölle verbirgt sich die Nordschleife des Nürburgring. Diese gilt als eine der schwierigsten Rennstrecken der ganzen Welt. Neben Rennsport-Veranstaltungen findet dort auch das Festival "Rock am Ring" statt.
Ich war allerdings nicht auf dem Rock-Festival, sondern habe meinem Interesse an Autos gefrönt und am Samstag das 24-Stunden-Rennen besucht.


Die Rennstrecke befindet sich inmitten der Eifel. Den Nürburgring gibt es seit 1927 und den Titel Grüne Hölle bekam er 1960 durch den Rennfahrer Jackie Stewart. Den eigentlichen Namen hat der Ring jedoch der nahegelegenen Nürburg zu verdanken, die sich im gleichnamigen Ort befindet. Die Landschaft um die Rennstrecke ist hügelig, mit vielen Feldern und Wäldern und bei Motorrad- und Oldtimerfahrern beliebt.


Da uns der Renngott wirklich gern hatte, bekamen wir die Chance auch mal hinter die Kulissen, oder besser gesagt, in die Boxen zu schauen und auch einige Boxenstops selbst mitzuerleben. Aber auch ohne dieses Glück, haben Besucher der Boxengasse die Möglichkeit vor dem Start zwischen den Rennwagen zu flanieren und sich diese hautnah anzuschauen. Neben großen Marken, wie Aston Martin, Audi oder Porsche, ist auch das älteste (und beste) Auto zu sehen....der Opel Manta, traditionell mit Fuchsschwanz (ob der echt ist, kann ich allerdigs nicht sagen). Abgesehen von der Boxengasse und dem damit verbundenen alten Fahrerlager, gibt es auch auf allen Aussichtspunkten rund um den Ring die beste Sicht auf die Nordschleife. Wir waren dieses Jahr leider nur einen Tag dort, am Start-Tag. Das ganze Wochenende wäre natürlich noch toller gewesen. Aber auch so war es ein unglaubliches Erlebnis.




Die Grüne Hölle ist auf jeden Fall jedem zu empfehlen, der sich nur ein wenig für Autos, Motorräder oder Trucks interessiert. Aber auch für die, die wenig Interesse dafür haben, wird ein Besuch einige spannende Überraschungen bereit halten. Ich selbst bin einfach gern dort und werde auch nächstes Jahr wieder dem 24-Stunden-Rennen beiwohnen.


[food] Bacon-Ei-Muffins

Nein, mein Blog wird jetzt kein reines Food-Blog, aber da jetzt wieder ein langes Wochenende ansteht, dachte ich mir, der ein oder andere kann das Rezept brauchen.

An Wochenenden genieße ich es mit meinen Liebsten ausgiebig zu frühstücken, meistens Sonntags oder an Feiertagen. Ich bin eh ein Frühaufsteher und habe somit genug Zeit eine Kleinigkeit zu zaubern. Da Männer meistens große Fans von Bacon sind, war ich sofort begeistert, als ich von dieser Variante las.


Ihr braucht dazu einfach nur:
- Bacon
- Ei
- eine Muffinform
- ein wenig Butter


Die Muffinform streicht ihr mit Butter ein, das hilft euch später den Bacon davon lösen zu können. Dann legt ihr jede Kuhle mit Bacon aus. Ich habe für jede Vertiefung zwei Scheiben gebraucht. In die mit Bacon ausgelegten Kuhlen schlagt ihr nun ganz einfach ein Ei hinein und dann ab in den Ofen. Bei 180°C sind die deftigen Frühstücks-Muffins in ca. 10-15 Minuten fertig. 

Wer mag kann das Ei schon vor dem Ofen-Aufenthalt würzen, uns hat es gereicht danach mit Salz und Pfeffer ein wenig Würze ins Spiel zu bringen. Das gute am Nachher-Würzen ist, dass jeder soviel würzen kann wie er/sie will.

Habt ihr noch irgendwelche Geheimtipps für ein besonderes Frühstück?

[food] Pizzaschnecken

In meinem letzten Post hab ich euch ja bereits meine Bacon Twister als Grillbeilage präsentiert, da wir aber oft nur zu zweit grillen bleibt vom Pizzateig noch einiges übrig. Da ich diesen natürlich nicht einfach wegschmeißen möchte, hab ich daraus einfach Pizzaschnecken gemacht. Diese kann man auch problemlos kalt essen und die Zutaten hab ich immer zu Hause.


Die übrig gebliebenen Streifen vom Teig habe ich einfach mit Salami und ein wenig Streukäse belegt und mit Pizzagewürz gewürzt, zusammengerollt und noch ein wenig Käse obendrübergestreut. Dann bei 180 Grad in den Ofen bis die Schnecken schön braun waren. Und dann guten Appetit!!

[Food] Grillbeilage - Bacon Twister

In den letzten Wochen gab es schon ein paar wunderschöne, warme Tage. Sobald die Sonne die Erde erwärmt, bekommen wir große Lust zu grillen. Grillen ist einfach etwas wundervolles, alle sitzen gemeinsam draußen, genießen das Wetter und der Duft von gegrilltem Fleisch durchzieht die Luft. Wir grillen ziemlich oft im Sommer und neben den üblichen Salaten probiere ich immer wieder neues aus, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Für mich persönlich sind nämlich die Stimmung und die Beilagen das Beste am Grillvergnügen.
Heute möchte ich euch etwas sehr leckeres zeigen, das eine tolle Beilage zum Grillen ist. Alle die Bacon mögen werden sich darüber noch mehr freuen :)


Zutaten:
- Pizzateig
- Bacon
- Holzstäbchen

Schonmal eine sehr überschaubare und einfach Liste an Zutaten und doch so effektiv.


Was ihr tun müsst:
 - Rollt den Pizzateig aus. Am besten auf einem großen Brettchen mit Backpapier ausgelegt.
- Schneidet den Pizzateig der Länge nach in etwa 2 cm breite Streifen und dann noch einmal alle Streifen in der Mitte durch.
- Belegt jeden Streifen mit zwei Scheiben Bacon.
- Wickelt jeden Streifen inkl. Bacon um jeweils ein Holzstäbchen.
- Ab auf den Grill und guten Appetit.

P.s: Bei mir ist noch einiges an Pizzateig übrig geblieben....was ihr daraus zaubern könnt, zeige ich euch am Freitag hier :)
 

[DiY] Pinnwand mit Tafelfunktion

Ich sitze am Küchentisch, das Frühstück vor mir und leise läuft Musik im Radio. "Stolen Dance" von der Band Milky Chance bereitet mir gute Laune, während ich meinen Kaffee genieße. Ich schaue hoch und mir fällt dieses gelb-braun besprühte Elend ins Auge. Diese Pinnwand hatte ich vor 3 Jahren aus einer Laune heraus spontan gestaltet, nun ist sie mir ein Dorn im Auge. Ich trinke meinen Kaffee leer und verlasse mit einer vagen Idee meine Wohnung Richtung Uni.

So oder so ähnlich spielten sich viele Morgen bei mir ab, bis ich endlich ins Bauhaus fuhr und das nötigste besorgte um mich in ein neues Upcycling-Projekt zu stürzen. Von Anfang an wusste ich, dass ich die Pinnwand nicht wegwerfen wollte, sondern einfach hübsch umgestalten. Da wir häufiger mal Dinge vergessen auf den Einkaufszettel zu schreiben, die nicht wöchentlich neu gekauft werden müssen, kam mir die Idee mal diese uminöse Tafelfarbe auszuprobieren. Was für eine Sauerei das ganze geben kann, hatte natürlich vorher keiner erwähnt....aber dafür bin ich ja jetzt da ;)



Für meine Umgestaltung (die ich mit tatkräftiger Unterstützung meines Freundes gemacht habe) brauchte ich:
- alte Pinnwand
- Tafelfarbe
- Korkuntersetzer (hatte noch welche im Schrank liegen, der Schwede tut es aber auch^^)
- Schrauben, Akku-Schrauber, Schleifpapier und Malerwerkzeug (Pinsel oder Rolle)


Zunächst hab ich meine Pinnwand natürlich abgehangen und sie danach ordentlich abgeschliffen. Die Fläche sollte möglichst fettfrei und eben sein nach dem Schleifen. Dann ging es auch schon ans Eingemachte....der Kampf mit der Tafelfarbe begann. Ich hab die Pinnwand mit einer kleinen Rolle gestrichen, soweit so gut. Aber als mein Freund danach die Rolle auswaschen wollte, kam die böse Überraschung....Tafelfarbe ist stark Wasserabweisend und ohne Handwaschpaste wären weder seine Hände, noch mein Waschbecken jemals wieder sauber geworden. Die Rolle haben wir danach weggeworfen. Als die Farbe getrocknet war, hat mein Freund mir die beiden runden Korkuntersetzer untereinander auf das lackierte Holzbrett geschraubt. Zum Schluss kam die Pinnwand zurück an die alte Stelle meiner Küchenwand und voilá, ich bin zufrieden :)

Jetzt fehlt mir nur noch Kreide, um meine neue alte neue Pinnwand auch richtig nutzen zu können, aber das wird wohl das geringste Problem sein. Zukünftig kann ich also wieder zufrieden am Küchentisch sitzen und meinen Kaffee bei leiser Radiomusik genießen.

P.S: Am unteren Rand meiner Pinnwand seht ihr noch eine gelb gesprühte Regenrinne, in die Kreide, Schwamm etc. abgelegt werden können. Ein kleines Regal tut es sicherlich auch.

[Travel] Sommerurlaub 2014


Ihr habt richtig gesehen, es geht für mich im Sommerurlaub dieses Jahr nach Kroatien :) Ich freue mich jetzt schon riesig auf die zwei Wochen in Sukosan, denn in Kroatien war ich selbst noch nie. Wieder ein Punkt, den ich von meiner Reiseliste streichen kann, die ziemlich lang ausfällt, wenn man mal die ganze Welt gesehen haben will.
Sukosan ist bekannt für seine schönen Strände, Kiesel- und Sandstrände. Das war besonders wichtig, da Kroatien ja auch bekannt ist, dass es eher große Betonplatten am Meer gibt, aber keinen richtigen Strand. Ich freue mich jetzt schon riesig auf das kroatische Essen, habe bis jetzt nämlich nur gutes darüber gehört.

Wir haben dort eine Ferienwohnung, bzw. ein kleines Ferienhaus, gebucht, das nur 400m vom Meer entfernt ist. Dort haben wir ein Schlafzimmer, eine Wohnküche, ein Badezimmer und einen kleinen eigenen Hof mit Grill zur Verfügung. Das Häuschen wurde 2009 renoviert und hat nur positive Bewertungen bekommen.

Sukosan liegt 12km von Zadar entfernt. Ich versuche vorher noch ein Fahrrad zu bekommen, damit wir die 12km auch einfach mal gemeinsam, ganz gemütlich mit dem Fahrrad zurücklegen können. Außerdem wollen wir uns die Plitvicer Seen anschauen. Das ist ein Naturschutzgebiet, etwa 150km von Sukosan entfernt. Freunde von uns sagten aber, wir sollen die Fahrt auf uns nehmen, da es einfach eine wunderschöne Landschaft sein soll. Neben Holzstegen über die man das Naturschutzgebiet begehen kann, verbergen sich zwischen Bäumen und Pflanzen, Seen und Wasserfälle.

Die Vorfreude bewegt mich gerade sogar dazu schonmal mein Travel Journal vorzubereiten, obwohl es noch ein paar Monate dauert, bis es für uns losgeht.

Wart ihr schonmal in Kroatien? Oder sogar in der Nähe von Sukosan? Habt ihr irgendwelche Tipps, wie Essen, Sightseeingpunkte oder sonstiges?

let's start again

Wenn ihr euch auf meinem Blog ein wenig umseht, werdet ihr feststellen, dass ich alle Posts aus den letzten Jahren gelöscht habe. Meine alte Upload Seite, die ich für Fotos genutzt habe, ist leider geschlossen worden und somit waren alle Posts der letzten Jahre ohne Bilder, aber anstelle dessen mit unschönen Informations-Bildern über das Schließen der Seite. Da ich nicht in der Lage bin über 200 Posts zu rekonstruieren und schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt habe mit einem ganz neuen Blog durchzustarten (aber mein Herz hängt ein wenig an violet Nibiru), habe ich beschlossen einen Neuanfang im Jahr 2014 zu machen.

Ich werde mir überlegen, wie ich meine zukünftigen Blogaktivitäten besser planen kann. Der Grundstein wurde gelegt, da mein Leben in zwei Wochen endlichw ieder geregelte Bahnen einschlagen wird. Ich habe einen Job gefunden und meine Vorlesungszeit beginnt wieder, d.h. ich habe endlich wieder geregelte Tagesabläufe. Ich überlege mir ein Filofax zuzulegen in dem ich Uni, Arbeit und Blog unterbringen und planen kann. Aber Filofax' sind ja ganz schön teuer und genau das hat mich bis jetzt von der Anschaffung abgehalten. Vielleicht finde ich ja einen ähnlich aufgebauten Organizer in günstigerer Variante, wenn ihr Tipps habt, immer her damit :)

Nun werde ich meinen freien Tag noch ein wenig genießen und mich kreativ austoben in meinem Project Life Album. Euch noch einen schönen Tag!

ein dreifach kräftiges HELAU

Das karnevalistische Treiben ist schon in vollem Gange und auch ich lebe in einer Karnevals-Gegend und feiere schon seit Wochen kräftig mit. Die letzten Wochen waren durchzogen von Training mit meinem Möhnenverein, repräsentativen Besuchen der Sitzungen befreundeter Vereine und natürlich unserer eigenen Möhnensitzung.

Wenn man so viel und so oft im Karneval unterwegs ist, reicht ein Kostüm leider nicht aus. Ich hatte dieses Jahr bereits drei verschiedene Kostüme an, wobei nur eines davon aus dem letzten Jahr stammt. Ich zähle jetzt meine Clownshose, die für Umzüge extra breit ist um sie über die Jacke zu ziehen, nicht mit. Unter anderem war ich dieses Jahr verkleidet als Tiger, mit selbstgenähtem Kleidchen und Tigerohren, und als Indianerin, auch mit selbstgenähtem Kleid (davon hatte ich ja vorher berichtet) und Federschmuck. Leider habe ich von beiden Kostümen kein Bild gemacht, sollte ich noch eines im Indianerkostüm auftreiben können, lasse ich euch mein DIY-Ergebnis natürlich auch mal sehen.

Heute möchte ich euch mein diesjähriges Lieblingskostüm zeigen. Das hat meine Mama für mich genäht, für das Finale unserer eigenen Möhnensitzung. Im Final-Tanz durfte ich mitwirken als EROS - der Liebesgott der Griechen. Denn dieses Jahr stand alles unter dem Motto "Die Götter müssen verrückt sein" und es tummelten sich viele verschiedene griechische Götter auf der Bühne und gaben ihr Bestes. Mir hat das Tanzen unheimlichen Spaß gemacht und ich hätte nicht erwartet, dass ich dieses Kostüm so mögen würde.


Es bestand aus einer weißen Tunika mit roten Pailetten am Saum. Hinten zwischen den Schulterblättern ist ein kleines Loch eingenäht, durch das die Gummis meiner roten Flügel gesteckt werden (so sieht niemand, wie sie festgemacht sind). Außerdem gehören natürlich noch Pfeil und Bogen dazu. Da ich auf der Bühne eine Strumpfhose tragen musste, entschied ich mich dazu goldene Turnschuhe statt Sandalen zu tragen.

Eine gute Bekannte unseres Vereins hat uns alle Geschminkt. Ich bekam Herzchen von der Brust bis auf die Wange und einen Bogen. Auf den Arm malte sie mir ein Herz mit Schnörkeln. Außerdem wurden alle mit gaaaaanz viel Glitzer geschminkt, den ich bis heute noch nicht ganz losgeworden bin :D


Als was habt ihr euch diese Session verkleidet?
Verzeiht mir den Hintergrund meiner Bilder, wir hatten leider nicht viel Zeit mein Kostüm abzulichten und noch viel weniger Platz.

Let's go to the Zoo

Vor etwa zwei Wochen war ich mit meinem Freund, meinem Bruder und seiner Freundin nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder im Zoo. Wir beschlossen uns erstmal den Zoo in unserer direkten Nähe anzusehen, er ist zwar klein, bietet sich aber für einen spontanen Sonntags-Ausflug an.


Da wir Winter haben, waren natürlich einige Tiere nicht in ihren Gehegen, sondern in Winterquartieren untergebracht. Dennoch gab es einiges zu sehen und bei dem niedrigen Eintrittspreis konnte man sich keinesfalls beschweren. Besonders zu empfehlen ist das Exoterarium. Dort sind viele Echsen, wie Krokodiele, Schlangen oder Eidechsen, aber auch Gürteltiere und diverse andere interessante Tiere zu sehen. Zudem ist es dort warm und bietet sich besonders im Winter an.


Der Highheel des Manitu

Lange habe ich mir Gedanken gemacht, zunächst allein, dann zusammen mit meiner Besten....was will ich an Karneval tragen?

Seit ich 12 Jahre alt war, habe ich mir Karnevalssitzungen und Umzüge angesehen, natürlich in Begleitung meiner Eltern. Mit etwa 15 Jahren war ich dann auch mal allein unterwegs. Und seitdem kann ich mich noch gut daran erinnern, als was ich jede Session verkleidet war. Jedes Jahr ein neues Kostüm, jedes Jahr selbstgemacht, nie gekauft. Und auch dieses Jahr sollte es so bleiben, das stand für mich fest. Leider hatte einfach keine Idee mehr, als was ich mich kostümieren kann, ohne dass ich es die letzten Jahre schon einmal getragen hab.

Mit der Hilfe meiner Besten kam dann die rettende Idee....INDIANERIN. Ein eigentlich so beliebtes Kostüm, hatte ich selbst aber noch nie getragen, und somit wird es diese Session Zeit dafür.
Die fertigen Kleider (ich sagte ja, fertig gekauft kommt eh nicht in Frage) sind sehr teuer und super kurz. Also überlegten wir wochenlang nach einer günstigen Alternative für ein Indianer-Kleid. Jeder, der selbst näht weiß, dass Stoff auch nicht unbedingt die günstigste Alternative ist und da ich selbst auch noch absolute Anfängerin bin, wäre so ein Kleid eine echt große Herausforderung für mich, die mir leider nicht in den Zeitplan passt. Ich muss nämlich nicht nur eines, sondern zwei identische Kleider nähen, für mich und meine Beste.

Eines Abends kam mir dann die rettende Idee: Oberteile. Jetzt fragen sich sicher ein Paar von euch "wie Oberteile?". Am nächsten Tag ging ich mit meiner Besten in die Stadt und schaute bei H&M, C&A etc. nach braunen Longtops....C&A hatte genau das richtige auf Lager und legte somit den Grundstein für unser Kostüm und das auch noch für nur 9 Euro. Unverhofft kommt oft, so fanden wir ein Stockwerk höher auch gleich den restlichen "Stoff", den wir für das Kostüm benötigten. Ein beiges Männer-T-Shirt in Größe 56 und da wir beide relativ schlank sind, reichte ein Shirt für beide Kostüme, also 3,50 Euro pro Person. Allein mit diesen zwei Grund-Kleidungsstücken ist also unser Kleid gesichert und jetzt liegt es nur noch am mir alles zusammenzubringen.
Aber es kam sogar noch besser. Indianerinnen brauchen natürlich nicht bloß ein Kleid, sondern auch noch Gürtel und Schmuck. Da wir noch ein wenig Zeit hatten schlenderten wir durch das Einkaufszentrum. Von einem Laden leuchteten uns aus der Accesoires-Abteilung "Sale"-Schilder entgegen. Wir schauten uns dort um und fanden den perfekten Gürtel. An der Kasse sagte man uns dann noch, dass dieser sogar auf 99 Cent reduziert sei.
Schmuck suchen wir uns einfach aus unserem gut gefüllten Schmuckkästchen zu Hause.

Somit liegen wir für unser Kostüm nun pro Person lediglich bei 14,50 Euro, anstatt 30 Euro für ein häßliches gekauftes Kleid auszugeben.

Drückt mir die Daumen, dass das Kleid am Ende auch wirklich so aussieht, wie wir es uns vorstellen ;)